Weißkeißel wurde erstmalig in einer Urkunde vom September 1452 erwähnt, als Wenzel von Biberstein dem Städtchen Muskau weitere Stadtrechte verlieh. Die Ortschaft zählte 32 Seelen und wurde
Weißkesch genannt.
Die Schreibweise änderte sich im Laufe der Zeit mehrmals, meist waren gleichzeitig mehrere Auffassungen gültig - von Weißkeusel über Weißkhessel und Weißkeisel bis zum endgültigen Beschluss in der ersten Hälfte des 20. Jh. die Schreibweise
Weißkeißel amtlich zu verwenden.

So sah das Schild bis 1987 aus.
Kurios dabei: Bis 1987 konnte man auf den Ortseingangsschilder noch die Aufschrift
Weißkeisel lesen.
Im Jahre 1782 hatte Weißkeißel 248 Einwohner (17 Bauern, zwölf Gärtner, zehn Häusler, keinen Richter).
Bis 1880 erhöhte sich diese Zahl auf 755, von denen laut der alten Aufzeichnungen 739 Sorben waren.
1947 wurde die vorläufige Höchstzahl von 1410 erreicht, per 30. Juni 1993 die niedrigste mit 1073 Einwohnern, danach war die Einwohnerzahl ständig steigend.
Heute liegt sie einschließlich des Ortsteiles Haide bei rund 1500.
Seit der Wende gehört Weißkeißel zu den gefragtesten Eigenheimstandorten in der Region Weißwasser, was im Bau von über 150 Häusern seinen sichtbaren Ausdruck findet.
Mittelalter
Im Mittelalter führte die Standesherrschaft Bad Muskau des öfteren Jagden durch, die durch die Weißkeißeler vorbereitet und unterstützt werden mussten. Dafür wurden sie von den landesüblichen Hofdiensten befreit.
Wahrscheinlich ist, dass ihnen auch eine unentgeltliche Forstnutzung eingeräumt wurde.
Eine ebenfalls bis ins Siedlungsalter zurückreichende und den Untertanen aufgebürdete Last bildete die Verpflichtung der Bauern für die Wildfütterung zu sorgen. Brenn- und Leseholz gab es unentgeltlich, Bauholz für einen Stall konnte damals für ein halbes Kalb, das Holz für den Bau einer Scheune für ein ganzes Kalb erworben werden.
Bis ins 16. Jahrhundert betrieben die Bauern Schafsnutzung. Durch die kontinuierliche Ausdehnung der herrschaftlichen Schafsnutzung musste die der Bauern beträchtlich weichen.
- Gründung einer Pechsiedergenossenschaft im 16. Jh.
- Während des Dreißigjährigen Krieges hausten im Jahr 1631 auch Truppen des Kaiserlichen Generalfeldmarschalls in Weißkeißel, das dabei auch in Flammen aufging.
- 1673 bekam Weißkeißel ein Vorwerk
18./ 19. Jahrhundert
Im 18. Jahrhundert hatte die Leibeigenschaft zu erschreckenden Folgen geführt.
Die Bauern ließen Felder und Gärten brach liegen.
Es gab kaum noch Obstbäume, tiefste Armut hatte um sich gegriffen. Es war zudem gesetzlich zugelassen,
dass die Herrschaft einem fleißigen Bauern mitten in seiner Arbeit das Land wegnehmen und
ihm ein anderes zuteilen konnte.
Die Grundstücke waren darüber hinaus nicht vererbbar.
- Die große Hungerkatastrophe von 1771/1772 verschonte auch Weißkeißel nicht.
- Johann Alexander von Callenberg errichtet 1769 die erste Schule in Weißkeißel.
- Anfang des 19. Jh. wurde in dem Lange-Damm-Teich westlich vom Dominium in Weißkeißel Fischerei betrieben.
- Das Schulpflichtgesetz wurde um 1820 für Weißkeißel, Haide und Brand ausgerufen.
- 1844 wurde die Leibeigenschaft beendet und damit die Feudallast aufgehoben. (ca. 30 Jahre später als in anderen Teilen Deutschlands)
- Bis ca. 1844 wurde das Dorf in Hufeisenform gebaut, danach als Streusiedlung.
- 1844 bis 1856 bauten man die Chaussee - damit war ein Verbindungsweg zwischen Muskau und Görlitz über Weißkeißel geschaffen.
- 1864 kam es zur Gründung der Berlin-Görlitz-Eisenbahngesellschaft auf Aktienbasis; die Standesherrschaft plant und finanziert eine zusätzliche Haltestelle in Weißkeißel (Blockstelle). In diesem Zusammenhang wurde der Lange-Damm-Teich trockengelegt und der Rotwassergraben in den Braunsteich geleitet.
- Der Bau der Glashütte in Weißwasser 1873 und die Grundsteinlegung zur Glasindustrie 1877 sorgten auch bei Weißkeißelern für Arbeit und Lohn.
- Bei der Bevölkerungszählung 1880/84 wurden in Weißkeißel 739 Sorben und 16 Deutsche Bürger gezählt.
- Am 2.12.1895 waren in einer Gemeindenübersicht für „Weißkeißel“ 888 Einwohner eingeschrieben.
Zwischen den Weltkriegen
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden aus dem Dorf insgesamt 20 Mann eingezogen, von denen 8 im Krieg fielen.
Die Wirtschaft wurde zu dieser Zeit von den Frauen aufrecht erhalten.
- Die Gemeinde Weißkeißel war im Kreis Rothenburg eine „Rote Hochburg“. 1920 wurde die Ortsgruppe der KPD gegründet. Den Kern bildeten Karl Richter, Ewald Tillack, Erich Jainsch, Paul Krautz u.a..
- 1921 Erstmalig elektrisches Licht für Weißkeißel.
- Ab 1921 gab es in Weißkeißel wegen zu schwachen Bodens kein Vorwerk mehr.
- Trotz mehrmaliger Versuche ist es keiner faschistischen Organisation gelungen, Versammlungen abzuhalten.
- Im Jahre 1923 gab es große Massenstreiks, auch in Weißkeißel.
Die organisierten Arbeiter im Rotfrontkämpferbund fanden durch Kuriere heraus,
dass eine motorisierte Kolonne der sogenannten „Schwarzen Reichswehr“ im Anmarsch sei,
um gegen streikende Arbeiter eingesetzt zu werden. Auf der „Langen Linie“ zwischen Rietschen
und Weißkeißel wurde die Autokolonne durch eine proletarische Hundertschaft überfallen,
die Mannschaft entwaffnet.
Die Fahrzeuge wurden so beschädigt, so dass ein Weiterfahren nicht möglich war.
Eine groß angelegte Verhaftungswelle führte zur Verurteilung vieler Genossen zu

Freiwillige Feuerwehr Weißkeißel
mehrmonatigen Haftstrafen.
Die als Rädelsführer gesuchten Genossen Erich Jainsch, Karl Richter und Ewald Tillack
mussten in die Illegalität.
Die Illegalität begann für Karl Richter und Ewald Tillack zunächst in der Wirtschaft bei Herrn Ernst Ulbrich. Die Weißkeißeler Schule wurde später nach Herrn Ulbrich benannt.
- 1.1.1926 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Weißkeißel
Ihre dunkelblauen Uniformen mussten sich die Kameraden selbnst kaufen. Die erste Handdruckspritze gab es schon 1920 für Weißkeißel. Der Wasserwagen wurde damals von zwei Pferden gezogen. 1944 erhielt Weißkeißel die erste Motorspritze, die jedoch ohne auch nur einmal im Einsatz gewesen zu sein im Mai 1945 gestohlen. Ersatz gab es erst nach 1950.
- Um 1930 errangen die SPD und die KPD bei den Wahlen sehr hohe Stimmenzahlen.

Brunnenbau 1935
- 1933 waren es bereits 1284 Einwohner.
- 1933 Auflösung der Arbeitersportvereine, Parteien und Arbeierorganisationen durch die NS-Regierung.
- Um 1935: Brunnenbau
- Einziehung volks- und staatsfeindlicher Vermögenswerte und Rechte des ehemaligen Arbeitersportvereins Weißkeißel zugunsten des Landes Preußen
Im Frühjahr 1945 flüchteten alle Bewohner Weißkeißels von den nahenden Kämpfen in der Neißeregion.
Deutsche Truppenteile positionierten sich unter anderem im Wald an der Alten Försterei.
Beim Feuergefecht in den ersten Apriltagen wurden viele Häsuer zerstört.
1945 marschierten die Truppen der Roten Armee unaufhaltsam auf Berlin zu.
Befehlshaber der Truppenteile, die durch unser Gebiet marschiert sind, war Generaloberst KUSAROW.
Unser erster Kommandant war Oberleutnant IGNATOW.
Er ist bei einem Verkehrsunfall in der Kurve bei Traugott Jurk in Haide ums Leben gekommen.
Am 17.4.1945 rückten die Sowjets in Weißwasser, Weißkeißel und Klein Priebus ein.
Nachkriegszeit & die Zeit während der DDR
- 1. Oktober 1945: Schulbeginn nach dem Zweiten Weltkrieg
- 1945 wurde das Vorwerk in Weißkeißel wieder eröffnet.
- Durch die Bodenreform wurden am 18.12.1945 die Landwirtschaft mit Fleischerei und die Gastwirtschaft Zschichholz sowie das Gut und der Forst Graf Arnim in Weißkeißel enteignet.
- 1945 wurde aus dem Gasthaus Zschichholz das Kulturhaus. Betreiber war der Konsumgenossenschaftsverband, Gaststättenleiter war Herr Franz Erfurt.
- 22.6.1946 wurde die Ortsgruppe Weißkeißel der CDU gegründet.

Bau einer Baracke:
Grundsteinlegung durch Richard Batschon
- 1946 wurden 1342 Einwohner gezählt.
- Seit etwa 1947 gab es in dem Gebäude der alten Försterei einen Kindergarten.
- 1949 Gründung der MAS (Maschinen-Ausleih-Station), zunächst als Stützpunkt der MAS Weigersdorf
- Am 1.7.1953 Umzug der MTS nach Weißkeißel an die jetzige B115. Bis dahin hatte die MTS bereits 62 Beschäftigte.
- 1953 Gründung der ersten LPG (Lux, Pegesa)
- 1955 Bau einer Baracke für den Rat der Gemeinde, den Kindergarten und die Schulküche.

Bau der Friedhofshalle
1956/57 Bau der Friedhofshalle
Die Grundsteinlegung für die Friedhofshalle war Karfreitag 1956.
Erwähnenswert dabei: Gustav Jannack arbeitete unentgeltlich als Maurer und Manager, Richard Batschon und andere unentgeltlich als Maurer. Gustav Rietschel brachte unentgeltlich Hohlblockbausteine. Paul und Wilhelm Robel haben z.B. die Granitsteine geschlagen - unentgeltlich.
Das Holz kam zum größten Teil von Richard Batschon (Reste vom Brand seines Dachbodens bzw. aus seinem kleinen Wald).
Die Geschwister Pech haben im NAW das Pflaster gelegt. Der Zaun wurde an einem Tag aufgebaut. Immer zwei Mann bauten ein Zaunfeld, so dass der Zaun bereits
mittags stand.
Die trotz aller unentgeltlichen Hilfe der Bürger notwendigen finanziellen Mittel wurden durch Spenden der Bevölkerung
(8.000 MDN), Zuweisung von der Kreisverwaltung (4.000 MDN) und einen Beitrag von der
Katholischen Kirche (7.000 MDN) bereitgestellt. Die hiesige Bevölkerung ist ursprünglich evangelisch, so dass
die ca. 100 durch Kriegsereignisse hier angesiedelten Katholiken keinen Platz hatten, an dem sie ihre Andacht durchführen konnten.
Die große finanzielle Hilfe der Katholischen Kirche war deshalb mit der Gestattung zur
Abhaltung religiöser Handlungen in der neuen Friedhofshalle verbunden.
Eingemeindung der Gemeinde Haide

Haide
Am 08.09.1960 fand die erste gemeinsame Gemeindevertretersitzung der Gemeinden Weißkeißel und Haide im Kulturhaus Weißkeißel statt.
Es gab den gemeinsamen Beschluss, dass der Bürgermeister von Haide, Herr Böhm, 80% seines Dienstes in der Gemeinde Weißkeißel zu leisten habe.
Am 24.9.1963 fasste die öffentliche Volksvertretersitzung von Haide den Beschluss über die Eingemeindung nach Weißkeißel. Knapp einen Monat später, am 25.10.1963,
bekundeten die Volksvertreter von Weißkeißel dem Rat des Kreises gegenüber den einstimmigen Beschluss über die Eingemeindung der Gemeinde Haide in die Gemeinde Weißkeißel.
Wiederum einen Monat später, an dem 26.11.1964, wurde der Beschluss zur Gründung der ersten Schiedskommission gefasst - gleich für Haide und Weißkeißel zusammen.
Am 20.6.1968 wurde der Beschluss zur Umwandlung des Luftschutzkomitees in das Komitee der Zivilverteidigung gefasst.
Dies geschah wieder sowohl für Haide als auch für Weißkeißel.
Letztendlich am 05.06.1973 beschließen die Räte der Gemeinden Haide und Weißkeißel den Zusammenschluss der beiden Gemeinden ab
01.01.1974.
- Im Rahmen einer Pflanzaktion des staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes, bei der im Kreisgebiet ohne Stadt insgesamt 1500 Pappeln ausgepflanzt werden sollten, wurden 1966 in Weißkeißel 60 Pappeln gepflanzt.
- Im März 1967 konnten die Klassen fünf bis acht in der neuen Schule in der Kaupener Straße unterrichtet werden. Sie hatte vier Klassenzimmer, einen Kartenraum, zwei Lehrmittelräume und einen Vorbereitungsraum.

Die fertig gestellte Betonstraße
- 1967 Bau der Straße Weißkeißeler Friedhof - Weißwasser (jetzige S126), auch Betonstraße genannt.
- 1969: Bau des Feuerwehrschlauchturmes
- 1969 wurde ein Wohnblock mit 18 Wohneinheiten gebaut. Damit wurden die Lebensbedingungen kinderreicher und junger Familien wesentlich verbessert.
- 1970 wurden die Straßen und Wege des Ortes erstmalig mit Namen versehen.
- Am 12.11.1971 erfolgte die Übergabe der Verbindungsstraße zwischen Weißkeißel und Sagar, die Kaupener Straße.
- Ein erstes Dokument über die zentrale Waserversorgung ist der Vertrag zu Erarbeitung der technisch-ökonomischen Grundkonzeption für die Wasserversorgung in Weißkeißel, der um 1972 geschlossen wurde.
- 1973 wurden die ersten Rohrleitungen für das Wasserwerk angefahren.
- 1973/74 wurde ein neuer Kindergarten errichtet, in dessen Gebäude zudem die Gemeindebibliothek und anderes untergebracht wurden.
- 1974 wurde ein Wohnblock mit 24 Wohneinheiten gebaut.
- Bis 1977 war die zentrale Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser im wesentlichen abgeschlossen.
- Inzwischen hat die viele Jahrzehnte durchgeführte Melioration eine Beregnungsanalge notwendig gemacht.
Im Jahre 1977 ist die Genehmigung für den Bau einer solchen Anlage erteilt worden.
- 1977/78 wurden ein Jugendklub und ein Billardzimmer im NAW geschaffen.
- 1982 zog die Kinderkrippe in das neue Gebäude um.
- Der Ortsname auf den Ortsschildern von Weißkeißel wurde falsch geschrieben, darauf wies der Gemeinderat im Dezember 1985 erneut den Rat des Kreises, Abteilung Verkehr hin.

Früher Schule, heute Gaststätte
In einem Schreiben des Bürgermeisters vom 21.1.1987 an die Bezirksdirektion Straßenwesen Cottbus wurde darum gebeten, die Ortsschilder von Weißkeißel richtig zu beschriften.
- 1987 wurde an der Sporthalle eine Kegelbahn errichtet.
- 1988 wurde die Poststelle renoviert; sie bekam einen neuen Schalter.
- 1988 wurde der Schulbetrieb in der 1909 erbauten Schule eingestellt. Heute befinden sich in diesem Gebäude eine Verkaufsstelle und eine Gaststätte mit dem Namen Alte Schule
- Die Einwohnerzahl beträgt 1988 rund 1300.
- Im Dorfzentrum 1990: Glocke zum 550jährigen Bestehen der Keulahütte
- Am 24.4.1990 leben in Weißkeißel 1158 Einwohner.
Nach der Wende
Seit der Wende gehört Weißkeißel zu den begehrtesten Eigenheimstandorten in der Region Weißwasser.
Vor allem Weißwasseraner siedeln sich gern in der Gemeinde an.
- Am 12.3. 1993 eröffnet das Blumengeschäft im erweiterten Gebäude der Alten Schule
- 1994 wurde der Bau des Abwassernetzes und der biologischen Kläranlage begonnen
- Im Juli 1995 wurde der Schießklub Tell e.V. mit sieben Mitgliedern gegründet. Er baut auf die Tradition des Schießvereins der 20-er Jahre auf.

Erweiterung der Turnhalle um eine Kegelbahn
- Im Juli 1996 wurde die Erdgasleitung von Weißwasser nach Weißkeißel in Betrieb genommen. In dem Erdgraben wurde gleichzeitig eine Wasserleitung und Datenübertragungskabel verlegt.
- Ab 1998 wurde der 229jährige Schulbetrieb in Weißkeißel eingestellt.
- 1997 wurde die Turnhalle um eine moderne Kegelbahn erweitert.
Verwaltungsgemeinschaft mit Weißwasser
- Ab 1.1.1997 tritt die Vereinbarung zur Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Weißwasser in Kraft. Ursächlich dafür waren die Gemeindereform des Freistaates Sachsen und die Entscheidungen des Stadtrates Weißwasser und des Gemeinderates Weißkeißel. Eine andere Variante, die Eingemeindung in die Gemeinde Krauschwitz, wurde vom Gemeinderat nach einer Bürgerbefragung abgelehnt.
- Anfangs wurden nur bestimmte Verwaltungsaufgaben durch die Stadtverwaltung für Weißkeißel erledigt.

Auch das Amtsblatt erscheint zusammen
mit dem der Stadt Weißwasser.
- Bisher (1997) heirateten die Weißkeißeler in Bad Muskau, ab 1998 hat das Standesamt in Weißwasser diese Aufgabe übernommen (im Zuge der Verwaltungsgemeinschaft mit Weißwasser)
- Entsprechend der Landesgesetzgebung wurde die Verwaltung in der Gemeinde abgebaut und ab 2002 auch das Verwaltungspersonal des Gemeindeamtes in die Stadtverwaltung eingegliedert. Als Außenstelle wird das Gemeindeamt einmal wöchentlich mit einer Kraft aus Weißwasser besetzt, um Bürgeranliegen entgegenzunehmen.
- Die politische Selbständigkeit der Gemeinde bleibt erhalten; ehrenamtlicher Bürgermeister und Gemeinderat fungieren weiter.